Donnerstag, 6. November 2008
Post vom Finanzamt
Themen: Vermischtes
Behördenpost kriegt man ja im allgemeinen nicht so gerne. Vor allem vom Finanzamt.

Aber der Brief, den ich eben öffnete, war doch nicht so schlimm. Ich kriege nämlich, wie mir darin mitgeteilt wird, eine Einkommenssteuer-Rückvergütung. Zwar keine besonders hohe, aber für ein paar neue Bücher sollte es doch langen.

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Zweikanal-Besprechung
Themen: Büroalltag, Computer
Vorhin hatte ich eine Besprechung mit einer Kollegin, die sich zur Zeit in Rußland aufhält. Wir benutzten Skype und hatten am Ende sowohl eine Telefonverbindung als auch einen Chat am Laufen.

Schon lustig, wenn man mit jemandem chattet, den man gleichzeitig über den Kopfhörer tippen hören kann.

Links in diesem Beitrag:
  • externer Link, Homepage von Skype

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Fonts im E-Postamt
Themen: Typographie
Neuerdings braucht man zur Inanspruchnahme bestimmter Dienste der finnischen Post einen NetPosti-Account.

Da ich vor ein paar Tagen einen dieser Dienste in Anspruch nehmen wollte (den man, nebenbei bemerkt, noch vor einem halben Jahr – da habe ich diesen Dienst zuletzt gebraucht – einfach im nächsten Postamt durch Ausfüllen eines Formulars und Barzahlung nutzen konnte), habe ich jetzt auch so einen Account. Hoffentlich kann ich mich beim nächsten Mal noch an meine Benutzerkennung erinnern; von den NetPosti-Diensten werde ich nämlich in absehbarer Zeit höchstens einen oder zwei nutzen, und auch die nur ein- oder zweimal im Jahr.

Bevor ich meinen Account bekam, mußte ich mich durch die üblichen Dokumente wühlen: AGB, Datenschutzrichtlinie, usw. usf. Die waren alle in Adobe Sans gesetzt; allerdings weiß ich nicht, ob ich die Schuld daran Itella in die Schuhe schieben sollte (weil die’s so formatiert haben) oder doch eher meinem Rechner (weil der Adobe Reader automatisch auf diesen Font zurückfällt, wenn er den eigentlich im PDF gemeinten Font nicht auf dem Rechner findet).

Aber ich will mich nicht beschweren, jedenfalls nicht allzusehr – Adobe Sans ist eine sehr hübsche Schrift. Vor allem das Kerning von Buchstaben wie j und y gefällt mir; da biegt sich die Unterlänge sehr elegant unter den vorangehenden Buchstaben.

Leider sehen gewisse Buchstaben in Adobe Sans denselben Buchstaben in Rotis Sans Serif sehr ähnlich, was meinen Lesefluß ziemlich störte: „Argh! Welcher Idiot benutzt ausgerechnet die Rotis Sans als Brotschrift? – Ach nein, doch nicht...“

Bevor jetzt jemand auf die falsche Idee kommt: Die Schriften der Rotis-Familie sind ja beileibe nicht häßlich, aber vor allem die Sans und die Semi Sans würde ich nicht für Fließtext empfehlen. Nun gut, die Semi Serif- und Serif-Varianten würde ich persönlich auch nicht unbedingt für längere Texte verwenden, aber zumindest würde ich mich nicht allzulaut über Leute beschweren, die dies tun...

Aber meine persönlichen Lieblingsschriften sind ja immer noch die von Fred Goudy, dem meines Wissens einzigen Typographen mit eigenem Fanclub (der leider keine Homepage zu haben scheint, sonst wäre hier jetzt ein Link). Wenn ich mal im Lotto gewinne oder so, werde ich mir zuallererst ein schönes Schriften-Portfolio zusammenkaufen und für den größten Teil meiner Texte vermutlich nur noch Deepdene verwenden. Oder Hadriano. Oder... hach, die sind einfach alle schön. :-)

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